Thüringer Vogtland
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Die Steinermühle
Mühlentag
Wandmalereien







Die Steinermühle

Im Oberland des Landkreises Greiz am Triebitzbach liegt diese sehr schön gelegene und gut erhaltene Wassermühle mit einen betriebsfähigem oberschlächtigem Wasserrad, 2 Steingängen, und alten Müllereimaschinen.
Die Steinermühle wurde 1580 das erstemal im Kirchbuch von Hohndorf erwähnt.Im Jahre 1905 hat Otto Geyer zusammen mit seinen Vater die Mühle ersteigert. Bis zum heutigen Tag ist sie nun in Familienbesitz. Mehl ist bis Mitte der 50 iger Jahre gemahlen wurden, danach war sie als Schrotmühle in Betrieb. Heute steht die Mühle, ist aber vollfunktionsfähig und wird nur noch für den Eigenbedarf eingesetzt.
Das Wasserrad ist aus Holz und hat einen Durchmesser von 4 m und ist 1 m breit und 1980 neu erstellt und in einen guten Zustand.
Besichtigen kann man die Steinermühle am 16.Mai 2005 zum 12. Deutschen Mühlentag.




Zur Steinermühle





Das Wasser des Triebitzbaches und des Lohbaches
welcher durch den Steinermühlenteich fließt,
treibt das Wasserrad an. Bei Wasserengpässen
konnte der Müller auch auf das angestaute Wasser
des großen Steinermühlenteiches zurückgreifen.
Dieser Mahlgang ist für die Besichtigung extra
geöffnet. Der untere Mahlstein steht fest auf
seinem Fundament, der obere rotierende Stein
ist mit Hubarm ab gehoben. In dieser Stellung
können die stumpf gewordenen Steine vom Müller
wieder nach geschärft werden.
Hier sieht man den 2. Mahlgang in einen
geschlossenen und betriebsfähigen Zustand.
Ein Walzenstuhl zur Zerkleinerung des Mahlgutes Hier wurde das Mahlgut in Säcke abgefüllt.



         13. Deutscher Mühlentag




Seit 1994 führt die Mühlenvereinigung zusammen mit den anderen Mühlen- Landesverbänden und der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. immer am Pfingstmontag den Deutschen Mühlentag durch. An diesem Tag laden bundesweit mehrere hundert Mühlen zu Besichtigungen, Führungen und vielerorts bunten Rahmenprogrammen ein. Die Mühlenbesitzer und örtliche Vereine veranstalten Ausstellungen, Bauern-, Öko- und Kunsthandwerkermärkte, Freiluftgottesdienste und Konzerte unterschiedlicher Musikrichtungen.




An fast allen beteiligten Mühlen wird zudem eine Bewirtung geboten. Im Mittelpunkt stehen aber die jeweiligen Mühlen mit ihrer Technik, ihrer Geschichte und natürlich auch ihren Problemen. Der Erhalt und die Restaurierung dieser technischen Kulturdenkmäler kosten Geld und verursachen viel Arbeit. Der Mühlentag soll daher in erster Linie dazu dienen, diese Aspekte der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und in den Medien präsent zu sein.
Zur Geschichte der Wind- und Wassermühlen
Im 12. Jahrhundert wurden die ersten Wind- und Wassermühlen in Europa errichtet. Lange Zeit waren sie die einzigen mit Energie betriebenen Maschinen, entsprechend vielseitig waren sie auch in der Anwendung. Anfänglich wurden Windmühlen ausschließlich zum Mahlen von Getreide verwendet, später kamen auch andere Nutzungsarten hinzu. In Lohmühlen wurde Eichenrinde zum Gerben von Leder gestampft. Die Mühlen wurden als Antrieb für Ölpressen eingesetzt und mit ihrer Kraft wurden Sägewerke angetrieben.
Im Zeitalter der Industrialisierung konnten Wind- und Wassermühlen nicht mehr mit Dampfkraft, Verbrennungs- und Elektromotor konkurrieren, ein Mühlensterben setzte ein. In der alten Bundesrepublik tat in den 50er Jahren das Mühlenstillegungsgesetz ein Übriges. Erst in den 80er Jahren begann man dort, Windmühlen als technisches oder produzierendes Denkmal, Museum oder zu Wohnzwecken zu restaurieren. Auch in der DDR ging die Zahl der Mühlen stark zurück. Die weiter produzierenden Kleinmühlen waren nach der deutschen Vereinigung 1990 der westdeutschen Konkurrenz nicht gewachsen. Heute gibt es in ganz Deutschland rund 1400 Wind- und Wassermühlen, die jährlich am Deutschen Mühlentag zu Pfingsten teilnehmen




Die Steinermühle




Kurz nach der sächsischen Landesgrenze hinter Elsterberg auf thüringischem Gebiet sehr schön gelegene Wassermühle mit betriebsfähigem oberschlächtigem Wasserrad, mit 2 Steingängen, u.a. Müllereimaschinen.
Familie Schaller hatte sich auf den Mühlentag sehr gut vorbereitet. Herr Schaller war ständig mit Führungen und Erklärungen beschäftigt und setzte in geplanten Abständen die Mühle in Gang.
Familie Schaller, die bereits in der fünften Generation im Besitz des Anwesens ist, hat viel Zeit und Geld investiert, um dieses Denkmal zu erhalten. Das wird den Besuchern beim Rundgang durch die vier Stockwerke der Mühle auch richtig bewusst. Ein Anziehungspunkt war immer wieder das riesige Wasserrad mit seinen 44 Schaufeln an der Außenseite des Gebäudes, wenn es Herr Schaller in Bewegung setzte.
Viele Besucher ließen sich nach der Besichtigung auf die gemütlich aufgestellten Bänke im Anwesen nieder und stärkten sich mit Gerstensaft, Kaffee und Kuchen.
Für Unterhaltung der Gäste sorgten die Lachtaler aus Elsterberg




Mühlenführungen

   
  Herr Schaller bei der Führung



 

 
 
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