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Große Flugshow der Oberklasse mit 80 Piloten

und unzähligen Loopings

 

20.  große Flugschau der Modellflieger lockte 2000 Besucher an

 

Eine große Flugschau erlebten auch in diesem Jahr die zahlreichen Besucher auf dem Flugplatz in Greiz-Obergrochlitz bei super Wetterbedingungen.

Als sich die Doppeldecker, Helikopter, Segel- und Motorflugzeuge, Düsenjets sowie die sorgsam aufpolierten Modelle der Kriegsveteranen am strahlend blauen Himmel in Szene setzten, war die Begeisterung bei den über 80 Modellflieger-Piloten ebenso groß wie die der rund zweitausend Zuschauer, die am Sonnabend und Sonntag bei den Schlag auf Schlag gezeigten Vorführungen immer wieder ins Staunen kamen. Aus dem gesamten Bundesgebiet reisten die Piloten an, um ihre Modelle den Besuchern vorzuführen. Besonders große Bewunderung fanden dabei vor allem die gekonnt ferngesteuerten verschiedenen Kunstflugfiguren der unterschiedlichsten Modelle wie zum Beispiel die Rolle, das Trudeln, der Turn, die Zeitenrolle, der schwierige Messerflug oder der Rollenkreis, die von den jeweiligen Modellsportlern am Boden einiges abverlangten.

Regelrecht am Himmel wirbeln ließ Sebastian Schmidt aus dem sächsischen Löbau seinen Hubschrauber mit sieben KW Leistung. Die Kunstflugfiguren in dieser Königsklasse verlangten von ihm höchste Konzentration. Dem stand Alexander Eichstädt mit seinem Doppeldecker in nichts nach. „Da stockt einem regelrecht der Atem bei dieser Figurenfolge mit Rolle, gerissener Rolle oder dem Messerflug“, kommentierte begeistert der Sprecher und Vorsitzende des Greizer Modellsportvereins Matthias Mechold, der auch den parteilosen Greizer Bürgermeister Alexander Schulze begrüßen konnte.

Mit seinem 4,10 Meter langen Düsenjet SR71, der teils im Tieflug über die Start- und Landebahn fauchte, sorgte Matthias Blass aus Gerhardshofen (Franken) für ebenso großes Aufsehen. Dieses Modell im Maßstab 1:8 ist ein originalgetreuer Nachbau des Flugzeuges, das in den Zeiten des kalten Krieges von den Amerikanern zur Aufklärung eingesetzt wurde. „Das Original hatte keinerlei Bewaffnung an Bord, doch der Rumpf war vollgepackt mit Kameras, die hochauflösende Fotos schießen konnten“, erklärte er nach seiner Vorführung. Ganz anders die Spaßmodelle, von denen man eigentlich überhaupt nicht glauben kann, dass sie fliegen können. Und dennoch tummelten sie sich zur Freude der Zuschauer am Himmel. Ganz großes Kino zeigten die zu den weltbesten Jet-Piloten zählenden Ralf Losemann (Riesa) und Enrico Thäter (Ingolstadt) mit einer dreidimensional geflogenen Show. Demnächst präsentieren sie in China ihr Können. Gespannt warteten die Kinder auf die Bonbon-Bomber, die über dem Flugfeld ihre süße Last abwarfen.

Die meisten Mitglieder des Greizer Vereins waren in die Organisation und Durchführung eingespannt. Natürlich gingen auch einige mit ihren Maschinen an den Start, wie Kai Uwe Fuchs mit seinem Doppeldecker Tiger Moth, ein Modell im Maßstab 1:3,3 des 1935 gebauten englischen Schulungsflugzeugs. Auch Vasilij Stakalberg präsentierte einen Doppeldecker den Zuschauern.

Zum ersten Mal nahm Gerhard Reinsch aus Lübecke (bei Hannover) an dieser Veranstaltung teil. Unter den Modellsportlern gilt der Konstrukteur solcher Flugzeuge als Ikone. Mitgebracht hatte er ein Jagdflugzeug aus den Anfängen des 2. Weltkrieges. „So viele Teilnehmer hatte ich hier in Greiz nicht erwartet. Die Zuschauerkulisse ist überwältigend“, erklärte der studierte Flugzeugbauer.

Das sahen wohl alle Teilnehmer und die vielen Zuschauer ebenso. Die Aktiven bedanken sich insbesondere beim Greizer Luftsportverein, der wie in den zurückliegenden Jahren das Gelände samt sanitärer Einrichtungen zur Verfügung gestellt hat.

 

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C. F.