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19. Modellflugschau des Greizer Modellsportvereins

 

mit großer Beteiligung

 

 

 
 

Mit Kunstflugvorführungen eröffnete Steffen Müller vom MSC Altenburger Land mit seinem Flach Elektroflugzeug die zweitägige 19. Flugschau des Modellsportvereins Greiz 1990 am Sonnabendvormittag auf dem Gelände des Flugplatzes in Greiz-Obergrochlitz. Müller, der 2006 einen Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte, gehörte zu den 74 Gastpiloten, die ihre tollen Flugmodelle vor großer Zuschauerkulisse vorführten. Ebenfalls einer der ersten Starter war Alexander Eichstädt, der mit seiner JAK 54  fliegerisch-artistische Leistungen unter der grauen Wolkendecke zeigte. Als Königsklasse bezeichnete der erfahrene Moderator und neuerdings auch 1. Vorsitzende des Greizer Vereins, Matthias  Mechold, die Hubschrauber- Vorführung von Ronny Tehel aus dem vogtländischen Beerheide, der mit seinem Lama SA 315B, einem original Nachbau, für Begeisterung unter den Zuschauern sorgte. Trotz windigem Wetter kam der Greizer Gerald Limmer gut zurecht, der seine in unzähligen Stunden selbst gebaute Wilga nach einer sehenswerten Vorführung sicher landete.

Die rund 1500 Zuschauer, die insgesamt an beiden Tagen den Weg zu dieser Flugschau gefunden hatten, konnten nahezu die gesamte  Palette an funkferngesteuerten Modellfliegern bewundern. Darunter Schleppmaschinen wie die Wilga in verschiedenen Ausführungen, die Segelflugmodelle in Schlepp nahmen, Oldtimerflugmodelle, wie zum Beispiel die großen Doppeldecker, die ebenso großartige Vorführungen zeigten wie die Spaßmodelle, von denen man annehmen könnte, dass sie niemals die Lüfte erobern könnten. Ein Höhepunkt folgte auf den anderen. Immer wieder begeisterten die Kunstflugvorführungen, die von Motor-, Segel- und Jetmodellen mit Turbinenantrieb und Schubvektorsteuerung gezeigt wurden. Dazu zählte auch Holger Nitschke aus dem Raum Freital, der seinen Eurofighter Kunststücke wie Rollen oder dem Messerflug abverlangte. Das gelang auch überzeugend Ronny Tehel, der am Sonntag mit einer Pitts S1 mit 3,30 Meter Spannweite an den Start ging und der von Moderator Gerald Limmer als Ausnahmepilot bezeichnet wurde, der zum Beispiel den 3D-Kunstflug (Flugfiguren, die unter Strömungsabrisse geflogen werden) bestens beherrscht. Für die Kinder waren wie in jedem Jahr die Bonbon-Bomber die große Attraktion. Nachdem diese ihre süße Last aus luftiger Höhe abgeladen und gelandet waren, rannte die große Kinderschar unter Aufsicht auf das Flugfeld, um die Bonbons einzusammeln.

 

Die Kinder sind voller Erwartung auf die süßen Bonbons vom Bonbon-Bomber

 

Bis aus 500 Kilometer Entfernung waren die Piloten mit samt ihren Familien teils mit Wohnwagen angereist, um an dieser Flugschau teil zu nehmen. Darunter auch die Erfurterin Martina Gräser, die mit Mann und Kindern bereits am Montag mit einem Zelt angereist  waren. „Wir nehmen seit mehreren Jahren an diesem Event teil. Es ist eine der größten Flugschauen und immer perfekt organisiert. Man spürt, dass die Greizer Vereinsmitglieder das mit Herzblut tun“, schwärmte sie.

„Wir können mit der diesjährigen Flugschau sehr zufrieden sein. Zum Glück zeigte sich das Wetter vor allem am Sonntag sehr freundlich, so dass noch viele Besucher kamen.  25 Mitglieder unseres Vereins haben sich als Helfer bei Organisation und Durchführung große Mühe gegeben. Alles lief unfallfrei ab. Wir danken auch dem Luftsportverein für die Unterstützung“, resümierte Mechold abschließend.

 

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C. F.