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Das Gute liegt bekanntlich so nah

 
 

Obergrochlitzer Feuerwehrverein in heimatlichen Gefilden unterwegs

 

Alle warten in Greiz auf den Zug

 

Jedes zweite Jahr sind die Mitglieder des Obergrochlitzer Feuerwehrvereins in heimatlichen Gefilden auf Wanderschaft. Am Sonnabend fuhren die 20 gut gelaunten Frauen und Männer vom Bahnhof Greiz aus mit der Vogtlandbahn bis Neumühle und setzten ihren Weg auf Schusters Rappen in Richtung Lehnamühle entlang Elstertales fort, dass sich bei strahlendem Sonnenschein besonders reizvoll präsentiert.  Am ehemaligen Rittergut Rüßdorf wurden die Wandersleut vom Hausherren Bodo Scheffel mit Obst und Getränken herzlich empfangen. Während der Rast erklärte er die Historie des kleinen Ortes Rüßdorf, der erstmals 1209 urkundlich erwähnt wurde und vermittelte geschichtliche Daten rund ums ehemalige Rittergut samt der damaligen Gerichtsbarkeit. Interessant waren auch seine Ausführungen über die Familie Wunderlich, deren Sohn Mitte des 18. Jahrhunderts nach Amerika auswanderte, seinen Wehrdienst aber hier in seiner alten Heimat ableisten musste und von dort den methodistischen Glauben mitbrachte, der so anfänglich in unserer Region Fuß gefasst haben soll. Noch heute besteht in Waltersdorf eine gut besuchte methodistische Gemeinde. Die Familie Scheffel besitzt dieses Anwesen seit den 1930er Jahren. Der anstehende Neubau der vom Hochwasser beschädigten Brücke waren und die am gegenüberliegenden Elsterufer hergerichtete Steinermühle waren weitere Themen.

Der Weg führte weiter zum Wasserkraftwerk Rüßdorf, das einst die beiden ehemaligen Fabrikanlagen der Hartpappenwerke mit Strom versorgte und heute noch mit 476 KW Leistung Energie in Stromnetz fließen lässt. Christoph Wagner betreut die Anlage, die vielseitig bestaunt wurde.

Letzte Station war ein ehemaliges Schrankenwärterhaus, einsam an der Bahnlinie Gera-Weischlitz gelegen, wo die Gruppe von Rainer Kießling und seiner Frau herzlich begrüßt und mit Roster und Staeks bewirtet wurden. Der Eigentümer machte interessante Ausführungen über die Geschichte seiner Familie. Das Häuschen bewohnte einst seine Mutter, und er hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Gebäude wieder in bewohnbarem Zustand herzurichten.

Nachdem der steile Berg in Richtung Eula geschafft war, ging's mit dem Kleinbus bis zum Bahnhof Berga. Den Abend ließen die Vereinsmitglieder am Feuerwehrhaus gemütlich ausklingen. Der Vereinsvorsitzende Hans Ullrich Weithase dankte Organisator Rainer Spehala für die Organisation dieses Wandertages.  

 
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C. F.