Ausstellung

 

Alles fließt im Wandel der Zeit

 

 

 

Einen Tag lang haben die Mitglieder des Greizer Fotoclubs gemeinsam mit Steve Rödel (links) aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Zweckverbandes TAWEG eine Fotoausstellung mit dem Titel „Alles fließt im Wandel der Zeit“ im unteren und oberen Foyer der Vogtlandhalle aufgebaut. Unzählige Stunden waren insgesamt neun Mitglieder des Fotoclubs auf Achse, um unter der organisatorischen Leitung von Ralf Jarling (2. von links) in den verschiedensten, historischen und modernen, wasserwirtschaftlichen Anlagen aussagekräftige Fotografien anzufertigen, die ohne Abstriche als professionelle Werke bezeichnet werden können. Am Ausstellungsaufbau waren weiter beteiligt: (ab 3. von links) Elke Feyand, der Vorsitzende des Fotoclubs Frank Langhammer, Iris Winkler, Matthias Klinner und Gerd Richter. Die Ausstellung ist ab Freitag bis Ende Februar zu sehen.

C. F.




Stare

 

Stare überwintern teilweise in unseren Gefilden

 

 

 

Ursprünglich gehören Stare zu den Zugvögeln. Offensichtlich bedingt durch den Klimawandel überwintern aber  immer mehr dieser Vögel in ihrem Brutgebiet. Die meisten Leute werden den Star mit vorrangig schwarzem Gefieder (mit grün-violetten Metallglanz) und gelben Schnabel kennen.

Bei diesen handelt es sich um Altvögel im Schlichtkleid. Die sich hauptsächlich von Würmern, Insekten und Früchten ernährenden Stare fressen im Winter Beeren und Samen, man kann sie aber auch schon mal notgedrungen an einem Meisenknödel oder in einem Vogelhaus beobachten, wie hier im Bild in einem Obergrochlitzer Garten. Im Frühling beziehen die Vögel gern aufgehängte Nistkästen in Parks und Gärten.

C. F.




Trapi

 

Rallye-Trabi im Modell verewigt

 

 

Andreas Kistner nimmt das Modell seines einstigen Rallye-Trabis, gebaut von Bernd Golle, genau unter die Lupe.

 

Für Andreas Kistner war es ein ganz besonderes Erlebnis, als ihm Modellbauer Bernd Golle ein originalgetreues Modell seines Rallye-Trabis im Maßstab 1:18 überreichte.

Kistner fuhr mit diesem Fahrzeug mit Co-Pilot Jens Schöttner unter der Startnummer 52 in  der Gruppe N bis 600ccm während der 80er Jahre einige Erfolge ein. Besonders stolz ist er dabei heute noch auf den Bezirksmeistertitel von 1980. Zu dieser Zeit waren einige Greizer Teams mit den Marken Trabant, Skoda, Wartburg und Lada bei Bezirksmeisterschaftsläufen sowie bei DDR-Meisterschaften an den Starts. Die Teilnehmer mussten damals aber auch mit ihren Rallye-Autos, die für diesen Sport leicht modifiziert wurden, nach den Läufen am Wochenende von Montag an wieder auf Arbeit fahren. Bernd Golle will mit seinen Modellen dazu beitragen, dass diese sportlichen Höhepunkte unvergessen bleiben.“Wir Modellbauer würden uns freuen, wenn sich Jugendliche finden würden, die unter unserer Anleitung selbst eigene Modelle entwickeln und bauen könnten“, erklärte er. Interessenten können sich in der Modell-Auto-Galerie in der Reichenbacher Straße 161 in Greiz oder der Tel-Nr. 017676220270 melden.

 

C. F.




*

 

Eröffnung: Sonntag, 25. März  2018, 11.00 Uhr

im Festsaal des Unteren Schlosses Greiz

 

Sicherlich kennen Sie in diesen Tagen das Gefühl, morgens zu erwachen und festzustellen, dass sich irgendetwas verändert hat – erst nach einer Weile entdecken Sie, dass es die Vielstimmigkeit der Vögel ist, die zaghaft den Frühling begrüßen. Die Natur beendet ihren Winterschlaf und verzaubert uns mit zarten Grüntönen, bunten Blüten sowie Vogelgesang.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen zaghaft aber stetig – endlich wird es Frühling. Nur wenige Sonnenstrahlen genügen und das Leben der Wiesen unserer Umgebung erwacht.

Auch in den Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz wird der Frühling mit der Sonderausstellung „Das Erbe der Buckelapotheker – Kräuter aus dem Vogtland“ willkommen geheißen.

Vielfältig wachsen die Kräuter vom Frühling bis zum Spätherbst zwischen den Grashalmen der Wiesen, an Feld- und Waldrändern, auf Brachen sowie in Gärten. Viele Kräuter werden als sogenanntes Unkraut verkannt und aus den Gärten verbannt, denn oftmals ist die Kenntnis um deren heilende oder wohltuende Wirkung in kollektive Vergessenheit geraten. Zumindest gehört es nicht mehr zu unserem Allgemeinwissen, obwohl es sehr alltagstauglich und praktisch wäre, wenn es als solches Anwendung fände. Heilpflanzen können Krankheiten vorbeugen, lindern und heilen. Allerdings ist die Beachtung der Dosierungen, Grenzen sowie Möglichkeiten dringend geboten.

Natürlich hat sich die heutige Methodik zur Erforschung und zum Umgang mit Heilkräutern völlig geädert, denn war das Wissen der Antike sowie in den mittelalterlichen Klöstern auf Empirie (Erfahrungen) basierend, so werden heute die Pflanzeninhaltsstoffe genau bestimmt sowie deren Wirkung erforscht. Die praktische Nutzung der Heilpflanzen hat in der Medizin zu allen Zeiten eine große Bedeutung gehabt. Viele Medikamente enthalten Wirkstoffe pflanzlichen Ursprungs. In den Apotheken werden Naturheilmittel angeboten.

Vom 16. bis ins 20. Jahrhundert waren es hingegen die Buckelapotheker, die Olitäten (Naturheilmittel) in Mitteleuropa vertrieben. Namensgebend war ein Holzgestell, das Reff, welches sie bepackt mit Tinktur- und Salbengefäßen aus Ton oder Glas, Holzschachteln und Heilkräutern auf dem Rücken trugen. So bepackt zogen sie von Stadt zu Stadt, Dorf zu Dorf und Hof zu Hof. Um Streitigkeiten zu vermeiden, gab es strikte Gebietstrennungen der Apotheker untereinander. Im 18. Jahrhundert trugen sie den zeitgemäßen Dreispitz, den braunen Schoßrock, die rote Weste, das weiße Halstuch, die braune Lederhose mit Gamaschen und schwarze Schuhe. Natürlich war die Wirksamkeit von so manchem vertriebenen Wunderelixier auch eine streitbare Grundlage für Unmut oder Wunderheilungen. Jedoch wurden einige durchaus auch von Ärzten sowie Chirurgen geschätzt. Die zur Herstellung der Naturheilmittel verwendeten regionalen Kräuter wurden in vielen Gebieten gesammelt und verarbeitet. Ein wichtiges Zentrum der Buckelapotheker war das Gebiet rund um das Thüringische Schiefergebirge, welches natürlich bis in das Vogtland ausstrahlte.

Das alte Wissen um die Naturheilmittel oder Olitäten erfreut sich wieder eines öffentlichen Interesses sowie einer gewissen Aktualität. Dieses kulturelle Erbe wird heute von Kräuterfrauen und –männern gepflegt, die durch Beratungen, Lehrgänge und Seminare dieses Wissen weitergeben.                                                 

Unterstützt wurden die Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz von den Kräuterfrauen Cornelia Seidel aus Greiz und Elisabeth Ruckdeschel aus Gefrees.

Diese Sonderausstellung wird Sie zu neuen Entdeckungen in Ihrer unmittelbaren Umgebung anregen. Lassen Sie sich inspirieren, denn mit frischen Kräutern zu würzen und am Essen zu gesunden – es gibt nicht viele Dinge, die genussvoller sein können.

 

 



Tanz

 

Professionelle Tänzerin unterrichtet klassische

 

 

Tanztechnik

 

 

Die freischaffende Tänzerin Elena Neumann hatte viel Freude während des Workshops mit 20 Kindern der Gänseblümchengruppe von tanz(un)art der Klassen der Musikschule „Bernhard Stavenhagen“ am Sonnnabend in der Greizer Kurt-Rödel- Halle. Am Freitag leitete sie den Workshop für die Jugendlichen. Auf dem Plan stand vor allem das Training der klassischen Tanztechnik. Die professionelle Berliner Tänzerin ist in Greiz keine Unbekannte. Seit Jahren gibt sie ihr Können an die Kinder und Jugendlichen  weiter. Elena Neumann hatte in der Vergangenheit für viele Tänze die Choreografie und die Einstudierung für tanz(un)art übernommen, die erfolgreich aufgeführt wurden, darunter Tänze, die im Rahmen der alljährlichen großen Gala, bei Tanzwettbewerben und anlässlich des Weihnachtsmärchens in der Vogtlandhalle viel Beifall erhielten

C. F.




*

 

Ostern in Greiz – eine Kurzführung für Jedermann

 

 

Vom 25.03. bis zum 08.04. ist das fürstlich vogtländische Greiz ein Standort des Osterpfades Vogtland.  Mit der Osterkrone (Osterbrunnen) am Röhrenbrunnen, dem Hase Knickohr im Schlossgarten und der liebevollen Osterdekoration am Rathaus bietet die Stadt an drei Orten Österliches für´s Auge.

Begleiten Sie unsere Gästeführerin am Sonntag, 25.03.2018, im Rahmen des 2. Ostermarktes, zu einer Kurzführung zu den Osterstandorten im Stadtzentrum Greiz. Lassen Sie sich dabei berichten, welche Gestaltung der Ostereier in Greiz Tradition hat, zum wievielten Male der Greizer Osterbrunnen präsentiert wird und nutzen Sie die Gelegenheit für ein oder mehrere Erinnerungsfotos.

Infos unter www.greiz.de

 




*

 

Buch-Präsentation