Goethepark adieu
Spatenstich Stadthalle
Grundsteinlegung Stadthalle
Bau Stadthalle
Richtfest Stadthalle
Besichtigung Stadthalle

 

     Die Entstehung und der Niedergang des

        

          Greizer Goetheparkes




Greiz, den 5. April 2008

Ein Geschichtlicher Rückblick über die Entstehung des Greizer Goetheparkes
 




Die ehemalige Greizer Bürgererholung

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aus den Buch: "Archivbilder Greiz", von Winfried Arenhövel

Die „Bürgererholung“ wurde nach dem Krieg von der sowjetischen Armee besetzt und ist 1946 bis auf die Grundmauern abgebrannt.



Der Goethepark entsteht

Das Arial wurde von den Trümmern der Bürgererholung beräumt und der riesige Garten in eine Parkanlage umgewandelt.

1949 erfolgte die Eröffnung der Anlage und diese erhielt den Namen „ Goethepark“




Eröffnung der Goetheparkes

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3 Bilder aus dem Buch
"Greiz, die Perle des Vogtlandes" von Winfried Arenhövel



Repro: Postkarte






Der Park mitten in der Neustadt wurde von den Bürgern sehr gern als Ruheplatz und zur Unterhaltung angenommen.

Die Gaststätte in den Kolonnaden war stets sehr gut besucht und deren Mitarbeiter waren immer bemüht, ihre Gäste mit Roster, Bier, Kaffee und Kuchen zu bewirten.

Durch den Aufbau einer Freilichtbühne gab es die Möglichkeit, alle großen Sommerveranstaltungen in Greiz hier durchzuführen. So konzentrierte sich fast das ganze kulturelle Geschehen in den Goethepark.




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Repro. Postkarten  





Nach der Wende wurde es sehr ruhig im Goethepark. Die Freilichtbühne wurde angeblich wegen Baufälligkeit abgerissen. Der Park wurde immer mehr vernachlässigt und machte teilweise einen trostlosen Eindruck.

Veranstaltungen in Greiz werden heute nur noch im Schlossgarten vor dem Unteren Schloss durchgeführt. Von den einstigen hohen Besucherzahlen des Goetheparks kann der Schlossgarten nur träumen.

Nach zirka 58 Jahren kommt jetzt das “Aus“ des Goethe-Parks.




Der ehemalige Goethepark




Mit starker Technik werden ca. 5000 Quadratmeter des Parkes glatt gemacht. Auch die Gaststätte, die Niederspannungsstation und die öffentliche WC-Anlage an der Poststraße werden verschwinden.




Der traurige Ende des Greizer Goetheparkes

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Der sterbende Goethepark

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Der Park, wie ihn Generationen von Greizern kennen, wird aus dem Stadtbild gelöscht. Der Bauhof der Stadtverwaltung und die beauftragten Firmen machen Platz für die neue Stadthalle. Sie soll das alte Greizer Theater ersetzen. Ob dieser schwarze Kasten auch in die gute Stube der Stadt, in die Carolinenstraße passt, ist eine ganz andere Frage.
Wie Greiz bei seinen ständig sinkenden Einwohnerzahlen den Bau in der Zukunft betreiben und finanzieren kann, wird wohl auch noch einige Frage aufwerfen. Die Stadthalle wird den Einwohnerschwund wohl auch nicht verhindern können, die Schaffung von Arbeitsplätzen wäre für viele Greizer ein größerer Gewinn.




Das alte Greizer Theater

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Das nach dem Krieg aus dem Tivoli entstandene Greizer Theater Das alte Tivoli um 1900



Modell der neuen Stadthalle

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Das Model der neuen Stadthalle ist im Theater ausgestellt  



Anzeigetafel am Goethepark