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In Greizer Archiven geblättert
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Das Barthsche Turmhaus um ca. 1900
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Das Bartsche Turmhaus in Greiz
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In einem vom Alltagsverkehr etwas abgelegenen Winkel der Greizer Altstadt, wo die heutige' FriedrichNaumann Straße in die Weberstraße einmündet, steht das Barthsche Turmhaus, ein Bau mit seltener Gliederung aus vergangener Zeit. Im Jahre ,1670 hatte der Schönfärber und Händler Christian Seidel aus Zeitz mit Unterstützung der Greizer Landesherrschaft in der damaligen „Klatzsch“ der späteren Webergasse und heutigen Weberstraße eine „Schönfärb" eingerichtet. Über die Entwicklung dieses ersten Greizer Färbereiunternehmens sind keine. Unterlagen bekannt. Die Besitzer wechselten in der Folgezeit des öfteren. Im Jahr 1732 erwarb der Kaufmann Johann Georg Breuning das Gebäude mit den dazugehörigen Grundstücken. und erneuerte den ..Färbereibetrieb.
Die beiden Bilder rechts können Sie großklicken
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Die ältesten Greizer Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert zeigen das Turmhaus und rechts davon gepflegte Gartenanlagen. Das Gebäude blieb bei. dem großen Stadtbrand vom 6. April 1802 glücklicherweise verschont. Nach weiterem Besitzwechsel kaufte es im Jahre 1838 der Tuchhändler und Spinnereibesitzer Christian Friedrich Barth. In den „Kauf und Belehnungsakten" vom gleichen Jahre wird es „Haus . mit einem Turm Nr. 463" genannt. Der Familie Barth gehörte es bis 1885. In den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurden die umliegenden Grundstücke („Barths Wiesen"), die sich zur heutigen Grünrathstraße erstreckt hatten, bebaut. Das Barthsche Turmhaus, eines der ältesten Gebäude der Stadt Greiz, zieht durch seinen markanten Bau in barocker Stilart die Aufmerksamkeit auf sich und ist vor allem wegen seiner geschichtlichen Bedeutung in die staatliche Reihe der Greizer Kulturdenkmale aufgenommen. Text: Dr. Werner Querfeld
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Das Bartsche Turmhaus um 1954
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Herr J. Muser wohnte selbst von 1943 bis 1956 in diesem Haus. Nach dem Krieg wohnten in dem Barthschen Turmhaus 13 Familien mit 26 Kindern. Das war dann doch kein langweiliges Haus.
Der Webmaster dankt Herrn J. Muser für die Bereitstellung der Archivdaten
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Das Bartsche Turmhaus heute
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