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Spenden für Katzen- Quarantäneboxen des

 

Greizer Tierheims

 

 

 

Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) und der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) besuchen immer wieder gern das Tierheim in Greiz-Sachswitz. Am Dienstagnachmittag machten sie sich auf den Weg, um der Leiterin der Einrichtung, Elke B., jeweils einen Scheck in Höhe von 2000 Euro vom Landkreis und  1000 Euro aus dem Bürgermeisterfonds zu übergeben. „Wir freuen uns sehr über diese Zuwendungen, die wir für die Anschaffung neuer Quarantäneboxen für Katzen dringend benötigen“, erklärte die Tierheimleiterin. Alle Neuzugänge müssen erst einmal in Quarantäne und werden grundsätzlich vom Tierarzt untersucht. Dieses strenge Reglement hat sicherlich dazu beigetragen, dass in all den zurückliegenden Jahren keine Krankheiten eingeschleppt werden konnten. Die 15 neuen Boxen kosten insgesamt 10 000 Euro. Zweitausend Euro davon finanziert der Greizer Tierschutzverein, die restlichen 5000 erhält das Tierheim vom Thüringer Tierschutzbund. Die Dreierboxen stehen auf Rollen und können so flexibel gehandhabt und auch in anderen Räumen aufgestellt werden und sind aus Kunststoff, der sich gut reinigen und desinfizieren lässt, was man von den  über 25 Jahre alten Boxen nicht sagen kann. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen hygienischen Ansprüchen, weil sie teilweise aus Holz gebaut sind, so dass zum Beispiel das Desinfizieren teilweise wirkungslos bleibt.

„Für mich ist es wichtig, eine zuverlässige Ansprechstation für die Aufnahme von Tieren zu haben“, erklärte die Landrätin, die sich insbesondere darüber ärgerte, dass zum Beispiel Katzen samt ihrem Nachwuchs von Kleingärtnern während der Sommersaison und bis in den Herbst hinein gefüttert, dann aber ihrem Schicksal überlassen werden.

 

 

„Gegenwärtig hält sich der Katzenbestand von 40 Katzen und 12 Hunden in Grenzen, im Herbst werden wir wie jedes Jahr voraussichtlich wieder eine Schwemme erleben“, sagte Bürgermeister Grüner, der auch Vorsitzender des Tierheim Ostthüringen e.V ist und der sich über die gute Arbeit der Besatzung des Vertragstierheimes positiv äußerte. Er gab einen optimistischen Ausblick für weiter anstehende Investitionen. So sollen mittels beantragter Fördermittel in Höhe von 25 000 Euro für eine neue Hundequarantäne, die bisher nur einen Notbehelf darstellte sowie in Hundefreiausläufe investiert werden. Den größten Brocken von prognostizierten 75 000 Euro, ebenfalls beantragte Fördermittel, werden vor allem künftig Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an verschiedenen Dächern verschlingen. „Dann wird es auch möglich sein, Hunde mit problematischem Charakter unterzubringen, die aus schlechten Haltungen zu uns kommen“, sagte abschließend Elke Becker.

 

 

C. F.