Die Hanse Sail 2011 in Rostock zählte
mehr als eine halbe Million
Gäste. Für einen Vogtländer war es ein
besonderes Erlebnis.
VON BERND JUBELT
Piraten auf der Bounty
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Der Vogtländer Andreas
Mecir (rechts) „eroberte" mit anderen zur Hanse Sail die Bounty und
unterhielt die Besucher. Foto: Stefan Seidel
GREIZ/ROSTOCK - Kostümierte Seeleute und Freibeuter sind begehrte Fotomotive, wenn sich alljährlich an der Ostseeküste Tausende Besucher zur Hanse Sail, dem größten maritimen Fest in Mecklenburg-Vorpommern treffen. Unter den Freibeutern, die immer wieder von Kameras posieren mussten, war in diesem Jahr auch ein Vogtländer: Andreas Mecir aus Greiz. Seit sechs Jahren macht er sich den Spaß, als Hobby-Seeräuber zur Hanse Sail vor Ort auf den Schiffen zu sein - die letzten Jahre auf Kleinseglern und Kuttern. Diesmal heuerte er mit Gleichgesinnten auf der Bounty an. Das Schiff war 1984 extra für den Film „Meuterei auf der Bounty" gebaut worden und ist voll seetüchtig. Bei der Hanse Sail in Rostock war es zum ersten Mal dabei. Das unter amerikanischer Flagge segelnde Fahrzeug zählte, neben den anderen Großseglern, zu den Attraktionen der diesjährigen Sail. Entsprechend groß war der Besucherandrang zu Schiffsbesichtigungen. „Natürlich war es auch für mich ein ganz besonderer Höhepunkt, ein paar Tage an Bord der Bounty zu verbringen", meinte Mecir.
Seeräuber Andreas
Die kostümierten Seeleute waren nicht nur begehrte Fotomotive, sondern sorgten für die nötige Stimmung und motivieren die Besucher, an Hafenrundfahrten und kleinen Törns vor der Küste teilzunehmen. Auch Vogtländer schauten auf dem Schiff vorbei und kamen mit Andreas Mecir ins Gespräch. „Nach der Sail werde ich erstmal bei Verwandten auf der Insel Rügen ausspannen. Ich freue mich bereits, den Schlafplatz im Auto mit einem richtigen Bett zu tauschen", verriet der 46-Jährige. Quelle: Bilder(2) und Text von der Freien Presse Plauen vom 17.August 2011
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Einladung der Piraten zur Captain's
Reception / Pirat Andreas vorn rechts unten
Sie können alle zweii Videos auch bildschirmfüllend betrachten. Klicken Sie dazu auf die vier kleinen Pfeile am rechten unteren Videorand. Vor allem die komplette Schiffsparade ist schon ein gewaltiges Ereignis.