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Neue Seite 3
Beitrag (in Folgen) erstellt ab 26. Juni 2011
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Ob Burg, Schloss, Wasserschloss oder -Ruine, fest steht,
dass das desolate Gebäude aus dem 11. Jahrhundert stammt
und unter Denkmalschutz steht. Eine Gruppe von
Architekturstudenten hatte zum "Tag des offenen
Denkmals" im Jahre 2007 ihre Vorstellungen und Visionen
zur künftigen Nutzung den Besuchern erläutert und auf
einer Schautafel vor der Burg dauerhaft veranschaulicht.
Diese Kulturstätte aus dem Mittelalter war bis zum
vergangenen Jahr im Besitz des Freistaates Thüringen.
Teilrepro:
<-- Bleistiftzeichnung - Sie zeigt das Porträt des
Restaurators und Kunstmalers Werner Hekel aus
Seelingstädt, der im Frühjahr 2011 im Fraktionsgebäude
des Thüringer Landtages seine "Expressive Malerei"
ausstellte. |
Repro:Skizze auf der Infotafel vor Ort -->
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Seit 2010 ist
Werner Hekel
[ <-- Klick auf Wikipedia ] der neue
Besitzer der Burg in Greiz-Dölau.
Vor beinahe 70 Jahren im baden-württembergischen Murr
geboren, erhielt er eine klassische Ausbildung in der
Malerei an der Kunstakademie Stuttgart und fühlte sich
lange der romantischen Landschaftsmalerei verpflichtet.
Doch Werner Hekel hat seine künstlerische Ausdrucksweise
immer weiter entwickelt und lässt sich nicht auf eine
einzige Kunstrichtung reduzieren.
In seiner neuen Wahlheimat in Seelingstädt hat er seinen
Vierseithof in ein wahres Schmuckstück verwandelt, wofür
er 2001 den Thüringer Denkmalschutzpreis erhielt. |
Besitz verpflichtet, mag sich der vielseitige Künstler gesagt
haben, und begann mit der Werterhaltung und Restauration der
Dölauer Burg.
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Aktuelles Foto:
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Rückseite der Burg,
die ebenfalls nicht nur unter "dem Zahn der Zeit"
mächtig gelitten hat, sondern auch durch die hier
mehrfach von "Möchtegernekünstlern" angewandte "modische
Schmierkunst" nach Veränderung ruft. Schlimm findet der
Restaurator mit Recht den "Verputz", den man der Burg
aus dem 11. Jahrhundert verpasst hat.
<-- Sie können das Bild durch Öffnen der
nachfolgenden pdf-Datei in ein Großformat umwandeln:
burg.doelau.pdf
[218 KB] <-- Klick
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Das aktuelle Foto zeigt die arg verschlissene Burg, an
der die B 92 vorbei führt. Von dieser Vorderseite aus
hat man durch mehrfache Aufschüttungen in den letzten
Jahrzehnten nicht mehr den Eindruck von dem
Felsfundament, auf dem das Gebäude eigentlich ruht. Mit
der Umverlegung der Weißen Elster in den 60er Jahren
wurd das Areal sozusagen "trockengelegt" und ist weit
entfernt von einem "Wasserschloss". Die nachfolgenden
Bilder zeigen den immensen Umfang der Arbeiten, die
notwendig sind, bevor in den angedachten vier Jahren im
Wesentlichen Hekels Pläne Realität werden... |
Was fand Restaurator Werner Hekel vor?
Gegenüber des natürlichen Verfalls und hinsichtlich der
zusätzlichen mutwilligen Sachbeschädigungen der Dölauer Burg war
das Denkmalschutz-Schild bislang geduldig, auch in Hinsicht von
der Stadt Greiz unternommenen Rettungsversuche. „Moderne“
Graffiti-„Kunst“ ist bei nostalgischem Untergrund besonders fehl
am Platze, erst Recht bei einer mittelalterlichen Burg. Da ist
Wildwuchs am Bau schon leichter zu beseitigen. Die größte
Herausforderung ist aber das Dach, dem der Künstler
erklärterweise auch Priorität geben möchte.
Den richtigen optischen Eindruck dazu erhalten Sie mittels der
nachfolgenden Bildergalerie: |
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Was wurde bislang in der Sache unternommen?
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Seit vergangenem Jahr ist die alte, denkmalgeschützte Burg Dölau, wie bekannt geworden, im Privatbesitz von Werner Hekel. Dazu kommen noch 3000 Quadratmeter Land, von dem das meiste hinter dem Gebäude liegt. Vom Fußweg entlang der Eisenbahnstrecke Gera-Plauen kann man die Rückseite der Burg und das unzugängliche Gelände sehen. Ein seitlicher Eingang wurde mit einem massiven Gitter verschlossen, damit Unbefugte nicht ins Innere gelangen können. Draußen stehen Container bereit für den drinnen angefallenen Schutt und Müll. Einige Fensteröffnungen sind bereits mit Fensterläden versehen worden, die mittelalterliche Motive schmücken. Auf der Haupteingangstür hat Werner Hekel das Dölauer Wappen verewigt und damit sinnbildlich das Tor in die geschichtliche Vergangenheit aufgeschlagen. Zu dieser Tür soll bald eine Steintreppe führen.
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R ü c k b l e n d e :
Burg Dölau zum Tag des offenen Denkmals 2007 |
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Repro auf 800-Pixel-Breite großklickbar
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Repro vom Aushang bewusst NICHT verändert. Unterschrift:
Hartmut Giehler, Ortsbürgermeister (OB) von
Sachswitz-Dölau-Rothenthal (SDR) . An diesem Tag waren
Architektur-Studenten der Bauhaus-Universität aus Weimar
vor Ort und stellten eine Informationstafel auf, die es
heute noch an gleicher Stelle gibt. |
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Der Beitrag spiegelt im Wesentlichen die
2007 angetroffene
Situation wider. Die Grab(-Gedenk)Steine, so ergab ein Gespräch
mit Werner Hekel, habe er der Stadt Greiz geschenkt. Werfen Sie
virtuell einen Blick in das alte Gemäumer, indem Sie die
nachfolgende swf-Datei öffnen:
dia.burg.doelau.innen.swf
[2.647 KB] <-- Klick
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Burg Dölau in vielen Publikationen
B e i s p i e l :
Bildband von Michael Rudolf

Repro. (ohne Worte)
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Titelseite
Beide Repros sind großklickbar |
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Burgruine Dölau
Die Burg ist vermutlich eine Gründung der Herren von
Lobdeburg aus Elsterberg. Die Ursprünge der Anlage reichen bis
in das Jahr 1200 zurück. 1288 wird erstmalig ein Ritter von
Dölau in der Gefolgschaft der Vögte von Weida genannt. Die erste
Erwähnung der Burg Dölau fällt in das Jahr 1359. Wie die Burg im
Verlaufe des 13. Jahrhunderts an die Vögte und später an die
Herren Reuß von Plauen zu Greiz gelangte, läßt sich eindeutig
...
(Alles lesen..)
[75 KB]
<-- Klick |
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Repro (ohne Worte)
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Fotos: privat
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Die 9 gescannten Diapositive stammen aus Privatbesitz
und wurden eigens für diese Präsentation
freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank! Die Bilder wurden vom Webmaster nur
leicht retuschiert. Sie sollen im Ergebnis kein
Meisterwerk der Retusche darstellen, sondern die Burg
Dölau im Ensemble mit den Anbauten und des benachbarten
Umfeldes darstellen. Die Reste der Burg lassen sich so
neu bewerten. |
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Durch Öffnen der nachfolgenden Diaschau werden Ihnen 9
großformatige Bilder mit unzähligen Details präsentiert.
Der aufschlussreiche, interessante Inhalt entschädigt
für gewisse Alterungserscheinungen der viele jahrzehnte
alten Dias. Sie können durch die Diaschau navigieren.
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Greiz, den 24. Juli 2011 |
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Burg Dölau |
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Die vorliegenden Postkarten, ein Foto vom Hochwasser 1954 und die Reproduktion eines Zeitungsausschnittes der Volkswacht von 1966 stammen aus privaten Sammlungen. Die Eigentümer der genannten Dokumentationen gaben ihre ausdrückliche Einwilligung zur Veröffentlichung. Herzlichen Dank!
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Zum einen Erinnerung und zum anderen Staunen werden sicherlich die alten Postkarten usw auslösen, die zu einer Diaschau zusammengestellt wurden. Dadurch soll die Thematik Dölauer Burg weiter vertieft werden. Zum Öffnen der Diaschau bitte auf das nachfolgende Bild klicken:
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Diashow mit Postkarten von Dölau
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Quelle für Text und Bilder: www.vogtlandperlen.de
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Zur Bildergalerie vom Schloss Dölau
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Zur Bildergalerie auf der Homepage "Lutz Zürnstein Fotografie" klicken Sie auf die Bilder |
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Die Fotos zeigen den Innenzustand des Schlosses. |
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Die Bildergalerie mit großformatigen Fotos über das Dölauer Schloss finden Sie auf der Homepage "Lutz Zürnstein Fotografie". Durch Anklicken der Bilder werden Sie auf die Seite Wasserschloss Dölau geleitet. Die Fotos von Schloss wurden bereits vor dem Besitzerwechsel aufgenommen.
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Historische und künstlerische Ansichten
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Beitrag erstellt am 11. August 2011 * Repros in der Galerie großklicken |
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