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Freilichtmaler  feierten vergangene Woche Bergfest

 

 

Künstler malt an der Luftbrücke im Greizer Park

 

Die Künstler des Thüringer Malerpleinairs feierten ein zünftiges Bergfest, das mit improvisierten Klängen bekannter und weniger bekannter Musiker aus der Greizer Szene in der Jazz-Kantine in Aubachtal auf Einladung der Künstler Peter Zaumseil und Tanja Pohl, die den Abend organisiert hatte, startete.

Roland Gräfe, von der gleichnamigen Stiftung aus Dresden/Radebeul, der die Thüringer Pleinairmalerei in Greiz initiiert hat und diese auch finanziell unterstützt, brachte in den Begrüßungsworten seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Bürgermeister Gerd Grüner die Schirmherrschaft über das seltene Ereignis übernommen und zugesagt hat, dass die entstandenen Werke im Herbst in einer Ausstellung in der Remise des Oberen Schlosses zu sehen sein werden. Gräfe, selbst engagierter Kunstmaler, zeigte sich auch in zahlreichen Gesprächen mit den Gästen des Abends von der Pleinairmalerei in der Elsterstadt begeistert. Ganz besonders angetan war er von der Vielzahl der Motive der Stadt, in der er einst seine Kindheit verbrachte. „ Der Park präsentierte sich uns in wunderbarem Licht und tollen grünen Wiesen“, schwärmte er.

Schnell kamen die Künstler und Gäste des Bergfestes ins Plaudern. Dabei wurden Fotografien von einem Pleinair im Jahr 1985 gezeigt, an dem auch schon der damals junge Greizer Henrik Schrat teilnahm, der heute weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist, einige Zeit auch in New York lebte und das scherenschnittähnliche Gemälde „Dreibarts Reise“ im Foyer der Vogtlandhalle schuf. „Das jetzige Pleinair finde ich spannend, es ist teilweise total lustig, sicherlich auch sehr skuril“, sagte er am Rande der Veranstaltung. Viel Spaß haben auch die jüngsten Künstler Hanna (16) und Laura (14) Laser, die zum ersten Mal mit ihren Eltern Jana und Ludwig an solch einem großen Ereignis teilnehmen können. „Das Parkmotiv mit Blick zum Oberen Schloss hat mich am meisten angesprochen. Es ist für uns sehr interessant, den `großen Meistern` beim Malen über die Schultern sehen zu können und dabei viel zu lernen“, sagte Hanna. Auf die großen Leinwände im Format 80 x 100 Zentimeter zu arbeiten, muss man sich erst mal reinfinden“, ergänzte Laura. Beide besuchen das Greizer Ulf-Merbold-Gymnasium.  

 
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 C. F.