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Wiener Walzer-Nacht in der Vogtlandhalle
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Das Ensemble des Deutschen Fernsehballetts des mdr begeisterte mit dem Schlittschuhtanz |
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Wien ist bekannt als die Stadt unzähliger Walzerkompositionen – da lag es nahe, dass die Künstler der „Wiener Walzer Nacht“ am Dienstagabend einen musikalischen Ausflug durch die weltberühmte Metropole unternahmen. Herbert Hanko, bekannt als ehemaliger Moderator im Bayerischen Rundfunk, führte die fast 400 Besucher in der Vogtlandhalle vom Wiener Prater bis zur Rennbahn, natürlich im Rahmen eines bunten Melodienreigens, der von der Sopranistin Beata Marti, in Deutschland bekannt durch ihren Auftritt in der Fernsehsendung „Zu Gast bei Carmen Nebel“ und dem Tenor Bernhard Hirtreiter, einst Sänger bei den „Jungen Tenören“ interpretiert wurde.
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Ohrwürmer wie „Im Prater blühen wieder die Bäume“ von Robert Stolz oder ein Ausflug in den Frühling mit Liedern des in Wien geborenen Johann Strauß, der 16 Operetten und für insgesamt 23 die Musik geschrieben hatte, gefielen dem offensichtlich gut aufgelegten Publikum. Musikalisch begleitet wurden die Künstler vom „Rondo Classico“, das 1987 von Bernhard Schuh gegründet wurde und außerdem Orchesterstücke mit ganz eigenem musikalischen Charakter vorstellte. Die Höhepunkte des Abends – und darüber waren sich die meisten Besucher einig, waren die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles des Deutschen Fernsehballetts des mdr, die sich gleich am Beginn mit einem „Schlittschuhlauf“ - natürlich im Dreivierteltakt - vorstellten. Riesigen Beifall erhielten auch die Solisten, die sich mit perfektem tänzerischen Handwerk präsentierten.
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Der musikalische Bogen spannte sich weiter bis zu Robert Schumann, der in Zwickau beheimatet war, mit der weltberühmten „Träumerei“, dazu gesellte sich ein tänzerischer Augenschmaus. Den ersten Teil nach der Pause nutzte Herbert Hanko, um sich auch als Sänger vorzustellen und jede Menge über die Walzerstadt Wien zu plaudern. Für die einen war es eine angenehme Unterhaltung, für die anderen doch zuviel Wiener Schmäh, der bekanntlich einen eigentümlichen humoristischen Gemütszustand dieser Weltstädter erkennen lässt…. Natürlich durfte die Geschichte der Kaiserin „Sissi“ ebenso wenig fehlen wie ein getanztes Medleys weltbekannter Liedern, die einst Hesters sang. Weiter führte die Melodienreise bis nach Venedig. Mit spanischen Rhythmen verabschiedete sich das Ballett in farbenprächtigen Kostümen. Mit einem großen Abschlussbild endete der Abend im Dreivierteltakt mit viel Beifall.
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Quelle: C.Freund
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