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25 Jahre Aglow in Greiz in der Vogtlandhalle gefeiert
 

 

Katja Goller ist stolz auf das Selfi mit Schwester Teresa

 

Aus Anlass ihres 25-Jährigen Bestehens hatte die Aglow- Gruppe Greiz, eine überkonfessionelle Organisation von Frauen und Männern, in die Vogtlandhalle eingeladen. Mit gemeinsamen Gesang, begleitet am Keyboard von Christiane Rudert, wurde die Veranstaltung im großen Konferenzraum am Donnerstagabend eröffnet. „Nach der Wende bestand die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen bundesweit zu treffen. Dabei kam es zu ersten Kontakten mit Aglow- Frauen. Aus unterschiedlichen Gemeinden in und um Greiz im Verlaufe eines Jahres, bis der erste öffentliche Abend hier in unserer Stadt im Dezember 1991 stattfinden konnte. Acht Jahre lang konnten diese Veranstaltungen sogar zehn bis elf Mal im Jahr stattfinden. Inzwischen treffen wir uns viermal jährlich in der Vogtlandhalle zu öffentlichen Veranstaltungen“, erinnerte die Leiterin der Greizer Aglow-Gruppe, Birgit Förster, in ihren Begrüßungsworten. Eine neue Lebensperspektive durch den Glauben zu gewinnen ist das Anliegen von Aglow. „Wir wollen Frauen und Männer erreichen, die noch nichts oder sehr wenig vom christlichen Glauben und seiner lebensverändernden Kraft wissen“, ergänzte Birgit Förster, die im Rahmen der Veranstaltung auch die mitarbeitenden Frauen der Greizer Gruppe vorstellte. In Deutschland gibt es seit nahezu 40 Jahren in fast allen Bundesländern Aglow-Gruppen. Bei den Treffen dieser örtlichen Gruppen werden Sie nicht nur Geschichten hören, sondern auch etwas finden, das heute selten geworden ist: Freundschaft, Mitgefühl und ein offenes Ohr für Ihre persönlichen Fragen.

Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war zweifelsohne der Vortrag von Schwester Teresa Zukic. Ihre voller Energie und Lebensfreude sprühenden Worte, vorgetragen mit großem Redetalent samt einer großen Portion Humor und Offenheit begeisterte die große Zuhörerschar. Zweifelsohne kann man sie als Multi- und Medientalent mit großem Herzen bezeichnen. Bundesweit bekannt ist sie durch ihre Fernsehauftritte, 177 Vorträgen im vorigen Jahr, als Buchautorin, Keyspeakerin, Malerin, Komponistin, Lyrikerin und leidenschaftliche Hobbyköchin. Ungewöhnlich auch ihr Lebenslauf. 1964 in Kroatien geboren, wurde sie 1996 deutsche Staatsbürgerin. Kaum zu glauben, dass sie in ihrer Jugend Leistungssport betrieb. Im Sportinternat Bad Sooden Allendorf entdeckt sie kurz vor ihrem Abitur in einer Nacht die Bibel, ließ sich taufen, trat ins Kloster ein und studierte Sozialpädagogik. 2013 wurde sie mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

In das „ABC der Gefühle“ führte Schwester Teresa das Greizer Publikum ein, drang dabei tief in die Psyche der Menschen und deren Gedankenwelt ein. Ihre Empfehlung: „Lachen macht gesund!“ Kein Wunder also, dass trotz der ernsthaften, tief religiösen Thematik an diesem Abend auch viel gelacht werden konnte. „Menschen hungern nach Liebe“, erklärte sie abschließend, auch Bezug nehmend auf das Leiden und die Hoffnung durch Jesus Christus.

„Es war ein sehr interessanter Abend, man muss darüber nachdenken und findet wieder mal seinen eigenen Weg“, erklärte die Besucherin Andrea Angermann. „Wie wichtig die Freude ist, die vieles aufwiegt, das hat uns der Vortrag vor Augen geführt“, sagte Winfried Arenhövel. „Schwester Teresa ist eine beeindruckende Person. Es war ein gelungener Abend“, erklärte Katja Goller von der Plauener Versöhnungskirche.

 
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C. F.