Osterbrunnen
Parkfruehling
Zeulenroda
Prominente
Momentaufnahmen
Druckwerkstatt
WienerWalzernacht
Kamera
Sommerpalais
Unfall
Fasching
Jugendherberge
Volkskunstensemble
Maibaum
Mallon
Prominente
Bretmühle
Fahrschule
Rock
Vatertag
Himmelfahrt

Es war einmal… Märchen und Mythen

Sommerpalais im Greizer Park




Ausstellungseröffnung im Greizer Sommerpalais

Bild großklicken
 



Am Sonnabend, den 04. Februar um 11 Uhr wurde im Greizer Sommerpalais durch die Direktorin Eva-Maria von Máriássy die Ausstellung »Es war einmal ... Märchen und Mythen« eröffnet. Viele Besucher waren gekommen, um die Eröffnung mit zu erleben. Im Festsaal waren alle Stühle besetzt, sodass Besucher nur noch vor den geöffneten Türen in den Seitenräumen Platz fanden.







Für die Bibliothekarin des Greizer Sommerpalais, Yvonne Schürer, war es eine Feuertaufe, als sie am Sonnabendvormittag zum ersten Mal vor voll besetztem Saal die neue Ausstellung „Es war einmal…Märchen und Mythen“ vorstellen durfte – und diese Aufgabe mit Bravour meisterte. Dabei kam ihr sicherlich nicht nur zugute, dass sie wesentlichen Anteil an der Gestaltung dieser einmaligen Präsentation hatte. Bereits Wochen vorher war sie mit dem Team des Hauses beschäftigt, die wertvollsten Stücke aus der Sammlung, die in die Bibliothek der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung wieder zurück geführt wurden, auszuwählen. Im Jahr 2006 wurden diese aufgrund der umfangreichen Sanierungsarbeiten des Gebäudes im Thüringer Staatsarchiv Greiz zwischenzeitlich aufbewahrt.
Dabei fiel den Mitarbeitern während der Bearbeitung und digitalen Erfassung ein großer Fundus an Märchenbücher auf, darunter die 41-bändige französische Märchensammlung „Le Cabinett des Feès, ou collection choisis des contes des fèes, herausgegeben zwischen 1785 und 1789 von Charles Joseph Mayer.
Von Vitrine zu Vitrine und von Bild zu Bild bewegten sich die Besucher der Ausstellung, begleitet von begeisterten Diskussionen. So zum Beispiel im „Feenzimmer“. In diesem sind die kostbar eingefassten 41 Märchensammlungs-Bände präsentiert, die 1100 der bekanntesten Märchen und Geschichten des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter französische, englische, arabische, türkische und chinesische zu sehen. Einige sind noch heute aus den Büchern der Gebrüder Grimm bekannt. Erstmals wurde diese Märchen auch bebildert. Ergänzend zu den rund 120 Büchern und 70 Lithografien, Kupferstichen und Originalkarikaturen aus dem Bestand des Sommerpalais samt Satiricum werden noch Leihgaben gezeigt.







Zusätzlich zu den Exponaten aus dem Bestand der staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung und des Satiricums werden einige Leihgaben der internationalen Jugendbibliothek Schloss Blutenburg München zu sehen sein.

Die Ausstellung wird bis zum 3. Juni 2012 zu sehen sein.




Märchenbücher




Es war einmal …







Durch Klick auf das Bild rechts öffnet sich ein kleines Märchenbuch als Diashow.

Das Buch blättert die Seiten allein, Sie können die Seiten auch mit der Maus anfassen und selbst umblättern.



Besucher betrachten die Ausstellung




Vorbereitungsarbeiten für die Ausstellung

Bild großklicken  

Restauratorin Franziska Pucher bei der Vorbereitung der Ausstellung mit einem Werk von Heinz Behling: "Das Arbeitsessen im Gästehaus der Großmutter (rechts) verlief in aufgeschlossener Atmosphäre. Es wurden gegenseitig interessierende Fragen erörtert. Bildmitte: Der Wolf und der Jäger (mit Hut), links außen eine Dolmetscherin".
Foto: C. Freund




Eva-Maria von Mariassy mit "Herkules tötet die Hydra" von Benoit Auban


Bibliothekarin Yvonne Schürer zeigt "Amor und Psyche; ein Märchen des Apulejus", 1881 bei Stroefer in München erschienen. Verfasser: Apuleius, Übersetzer: Reinhold Jachmann, Künstler: Max Klinger .
Links im Bild stehen 41 Bände "Le Cabinet des Fe`es, ou collection choisie des contes des feès (...)", erschienen zwischen 1985 und 1789, Herausgeber war Charles-Joseph de Mayer /1751-1825).
Foto (4): C. Freund