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Statt Abriss erhalten zwei Häuser in der Brückenstraße

 

eine Zukunft

 

 

Mit dem Bauplan vor den Häusern Brückenstraße 40/42 von links Gerd Grüner, Wolfgang Gündel

Frank Böttger und Henriette Lachmann

 

 

Startschuss für künftige Sanierung im Greizer Stadtzentrum
 

„Die Wohnungen in den zusammenstehenden Häusern Brückenstraße 40/42, die Ende der 80er Jahre Stein auf Stein errichtet wurden, waren kaum noch vermietbar. Sie sind relativ klein und mit Ofenheizung ausgestattet, das will keiner mehr haben. Ein solches Haus im Stadtzentrum abzureißen wäre bestimmt keine gute Idee, obwohl die Parkplätze sicherlich gefragt sind“, erklärte der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner während eines gestrigen Vor-Ort-Termins.

Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde in einem Gespräch mit Verantwortlichen der Stadt, des Greizer Diakonievereins und der Gewog die Möglichkeit ausgelotet, in diesem künftig aus beiden Häusern bestehenden Gebäude, in dem sich auch Gewerberäume befanden, eine Einrichtung der Diakonie unterzubringen. Zu dieser Zeit waren die Immobilien noch im Besitz der Greizer Freizeit- und Dienstleistungs GmbH & Co. KG. Sie wurden von der Gewog erworben.

Nachdem die Beschlüsse für die künftige Nutzung von den entsprechenden Gremien gefasst und bestätigt wurden, konnten die Verträge unterzeichnet werden, bestätigte Gewog- Geschäftsführer Frank Böttger.

„Wir sind glücklich über diese Entscheidung, die durch vertrauensvolles Miteinander entstanden ist. Die Nachfrage für ambulant betreutes Wohnen ist groß. Viele Eltern unserer Carolinenschüler kamen auf uns zu mit der Frage, wo die älteren Schüler nach dem Verlassen der Schule später wohnen könnten“, erklärte der Geschäftsführer des Diakonievereins Carolinenfeld, Wolfgang Gündel, der darauf verwies, dass die Wohnlage mit Geschäftsstraße samt Ärzten und natürlich die unmittelbare Nähe zum Fürstlich Greizer Park für die künftigen Bewohner sehr günstig sei. Außerdem wolle man weg von den großen Einheiten.

 

Blick auf die leer stehenden Häuser Brückenstraße 40/42 in Greiz

 

„Wir möchten auch weiterhin für Senioren aktiv werden, so wie wir es bereits in unserer Einrichtung in der Poststraße tun. Wir schätzen ein, dass der Bedarf in Greiz weiterhin sehr groß sein wird, das beweisen die vielen Nachfragen. Wir bemühen uns, künftig dabei mitzuhelfen, dieses Problem zu lösen“, bestätigte ebenfalls die Verwaltungsleiterin des Diakonievereins, Henriette Lachmann.

In den drei oberen Etagen werden ambulant betreute Wohngemeinschaften mit jeweils sieben Räumen eingerichtet samt Gemeinschaftsraum, Gemeinschaftsküche und Gästezimmer.

Zwei Wohneinheiten sollen in den ehemaligen Gewerberäumen in Parterre dem betreuten Wohnen vorbehalten sein. Weiterhin entstehen hier Büroräume sowie ein Multifunktionsraum für Begegnungen.

Die Verantwortlichen sahen den gestrigen Tag als Startschuss für die anstehende Baumaßnahme, die eine Mietfläche von 900 Quadratmeter beinhaltet und etwa 1,6 Millionen kosten wird.

Mit Genehmigung des eingereichten Bauantrages werden die Arbeiten beginnen, wie Geschäftsführer Böttger bestätigte. Der erste Schritt wird dabei die völlige Entkernung sein. Viele Wände müssen im Zuge der Baumaßnahme verändert werden. Während der Vorbereitungsphase gab’s viel Abstimmungsbedarf“, ergänzte Sabine Wessels von der Gewog.

C. F.