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Besuch des Thüringer Landtages war besonderes

 

 

Erlebnis

 

 

„Bis zu 2500 Thüringer haben in diesem Jahr die Gelegenheit erhalten, die Arbeit der Abgeordneten des Thüringer Landtages hautnah erleben zu können“, erklärte der Landtagsabgeordnete Christian Tischner (CDU), der eine Gruppe mit 46 Teilnehmern aus seinem Wahlkreis - interessierte Bürger aus Greiz und Reudnitz, Vertreter des Geflügelzüchtervereins Braunichswalde, der Freiwilligen Feuerwehren in Ronneburg und Greiz-Reinsdorf sowie dem Greizer Seniorenbeirat zu einem Besuch des Landtages eingeladen hatte. Trotz der etwas verspäteten Ankunft des Reisebusses konnten die Teilnehmer insgesamt eine Stunde lang die turbulente Sitzung im Plenarsaal verfolgen. Anschließend hatte Christian Tischner zu einem Gespräch im Bernhard-Vogel-Saal eingeladen, an dem auch die ehemalige Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) teilnahm. Dabei wurden zahlreiche Themen angesprochen, die den Anwesenden ganz besonders am Herzen lagen. Dazu gehörte vor allem die von der Thüringer Landesregierung angestrebte Gebietsreform, die bei den Teilnehmern durchweg auf Unverständnis stieß. Insbesondere die Ausführungen Lieberknechts über die damit zu befürchtenden negativen Auswirkungen für die bisherigen Landkreise und kreisfreien Städte bestärkte die Anwesenden in ihrer ablehnenden Haltung. Schließlich würden nicht nur Strukturen zerstört, sondern auch die Existenz wichtiger Einrichtungen in Frage gestellt, erklärte die ehemalige Landeschefin weiter. Kay Winkler vom Rassegeflügelzüchterverein Braunichswald erklärte, dass eine Bürgerinitiative gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem ehemaligen Gelände der Erzaufbereitung der Wismut kämpft. Reinhardt Seiffert vom Greizer Seniorenbeirat bemängelte, dass zu wenig finanzielle Mittel für die Arbeit mit den Senioren zur Verfügung stünden. Ursula Rudorf, die als Mitarbeiterin der Diakonie das „Cafe’ OK“, in dem bedürftige Kinder und Jugendliche einen Anlaufpunkt gefunden haben, in Greiz ins Leben rief, machte keinen Hehl daraus, dass sie vom Umgangston und dem Verhalten einiger Abgeordneter, die sich während der Plenarsitzung mit allerlei anderen Dingen beschäftigten, enttäuscht war. Lieberknecht wiegelte diesbezüglich ab, in dem sie erklärte, dass die Beschlüsse, die zur Abstimmung kommen, bereits in den Ausschüssen diskutiert wurden. Die Plenarsitzungen wären wie ein Schaufenster, in dem sich einige Abgeordneten profilierten. Mit dem Besuch der Weihnachtsmärkte rund um den Erfurter Dom endete dieser erlebnisreiche Tag.

 

Die Teilnehmer vor dem Erfurter Weihnachtsmarkt

 

Diashow
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C. F.