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Neue Personalausstellung in der Greikantine der

 

 

Vogtlandwerkstätten

 

Der Greizer Uwe Daßler stellt seine Fotografien vor
 

 

Uwe Daßler (vorn rechts) mit seinen Tierfotos. Beim Rahmen der Bilder hatten auch die Mitglieder des

Fotoclubs (von links) Helga Baumgarten, Harald Holrbeck, Gerd Richter und Ralf Dutschmann viel Spaß.
 

 

„Durch die Fotografie ist man in der Lage, die schönen aber auch die traurigen Augenblicke im Leben festzuhalten. Für mich ist es immer wieder spannend, Menschen und Natur zu fotografieren. Mit meinen Bildern möchte ich nicht nur mir, sondern auch anderen Freude bereiten“, erklärt der 1951 in Daßlitz geborene Hobbyfotograf Uwe Daßler in seiner Vita, die inmitten der Fotos seiner ersten Personalausstellung in der Greikantine der Greizer Vogtlandwerkstätten über den Werdegang des Mitgliedes des Fotoclubs der Park- und Schlossstadt berichtet. „Auf Fotopirsch zu gehen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch entspannend“, erklärt er während des Ausstellungsaufbaus, bei dem er von den Gleichgesinnten des Fotoclubs unterstützt wurde. Das kommt auch in seinen ausgestellten Werken zum Ausdruck, die durchaus künstlerisches Gespür beweisen. Da wären beispielsweise die Motive mit dem gelungenen Porträt des Töpfermeisters Ralf Naundorf, das Abbild eines Erdmännchens oder die beeindruckenden Landschaftsmotive zu nennen. „Die Gäste unserer Einrichtung schauen sich gern die Fotos an, vor allem, wenn wieder neue ausgestellt werden. Es kommen auch Besucher zu uns, weil sie in der OTZ über die Ausstellungen gelesen haben“, sagte die Kantinenmitarbeiterin Petra Kaufmann, die sich über die ständig wechselnden Präsentationen freut. Auch die Reinigungsmitarbeiterin Nicole Schmidt gefallen immer wieder die vielen Motive, insbesondere findet sie die Tierfotografien sehr interessant. Schon immer faszinieren ihn die Motive im Greizer Park. Besonders gern unternimmt er Rundgänge durch die Stadt, um neu entstandenes im Bild festzuhalten. Und das natürlich heute mit einer modernen Digitalkamera.

Zu seinem Hobby kam er bereits als Schüler der zehnten Klasse. Ein Mitschüler, der damals schon viel fotografierte, animierte ihn, selbst einen Fotoapparat, eine Exa 500, in die Hand zu nehmen. Seit dieser Zeit ist er von der Möglichkeit immer wieder davon begeistert,, ausdrucksstarke Fotos zu fertigen. Später legte er sich eine Pentacon six zu und konnte damit Fotos in weitaus höherer Qualität „schießen“. Noch während der Ausbildung zum Chemiefacharbeiter begann er, seine Fotos in seiner eigens als Labor eingerichteten Dunkelkammer selbst zu entwickeln. Die Zeit, als noch analog fotografiert wurde, war für ihn ebenso spannend wie heute. Als Mitglied der Gesellschaft für Fotografie leitete er in den 1980er Jahren den Fotozirkel der Goetheschule.

Im Jahr 2014 hat sich der Greizer dem Fotoclub angeschlossen. „Ich wollte die Fotografie nie professionell betreiben. In Gemeinschaft über Bilder zu sprechen und sich weiterzubilden, das macht richtig Spaß“, erklärte er. Stolz ist er außerdem auf seine beiden Enkel, schließlich hat der neunjährige Collin auch schon mit der wertvollen Kamera des Opas fotografiert.

Ein weiteres Hobby frönt Uwe Daßler mit dem Sammeln von Kameras, die an die gute alte Zeit der Fotografie erinnern.

Die Ausstellung ist acht Wochen lang in der Greikantine in der August-Bebel-Straße zu sehen.

 
Diashow
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 C. F.

 

Fotografien und urheberrechtliche Schutzfristen

An dieser Stelle seien noch nicht abschließend geordnet und strukturiert einige erste Informationen zum Thema "Urheberrechtliche Schutzfristen an Fotografien" zusammengetragen. Dieses Thema werde ich an diese Stelle im Laufe der Zeit weiter aufarbeiten.

David Seiler
Rechtsanwalt, Mainz, den 14.09.2008

betreut inhaltlich die Webseiten
http://www.fotorecht.de
und ist Mitautor des Beck-Rechtsberater im dtv "Internet-Recht im Unternehmen"

Probleme bei der Schutzfristenberechnung:

Das Photographieschutzgesetz von 1876 sah nur eine Schutzfrist von 5 Jahre für Fotos vor.

Also können Fotos um die Jahrhundertwende schon gemeinfrei geworden sein, bevor 1907 das KUG mit zunächst 10 Jahren Schutzfrist für Fotos in Kraft trat.

1934 wurde die allgemeine Schutzfrist von 30 auf 50 Jahre verlängert.

1940 wurde die besondere Schutzfrist für Fotografien dann auf 25 Jahre verlängert. (Am Rande sei hier erwähnt, dass der griechische Begriff "Photographie" im Nazionalsozialismus durch den deutschen Begriff "Lichtbild" ersetzt wurde.)

Der Leibfotograf von Adolf Hitler, Heinrich Hoffmann hat 1942 vor dem Reichsgericht gegen die Nutzung seiner "Führer"-Fotos als Gemäldevorlage geklagt. RG, Urteil vom 28.04.1942, I 4/42, RGZ 169, 109. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass die nazionalsozialistischen Urheberrechtsgesetzentwürfe, die Fotografien nur noch ein Leistungsschutzrecht zusprechen wollten, nicht verabschiedet wurden, sondern statt dessen die Schutzfrist für Fotografien von 10 auf 25 Jahre mehr als verdoppelt wurde. Heinrich Hoffmann, bei dem Eva Braun in die Lehre ging und dort Hitler kennen gelernt hat, machte u.a. mit seinem Monopol auf Hitler-Porträts eine Millionenumsatz.

Erst 1965 wurden die 70 Jahre p.m.a. (= nach dem Tod des Autors) mit den neuen UrhG eingeführt, aber zugleich auch die Unterscheidung in Lichtbilder und Lichtbildwerke, weil man die 70 Jahre für alle Fotos als zu lang empfand.

Bei Lichtbildern galt dann zunächst 25 Jahre Schutzfrist, später gab es 25 Jahre und 50 Jahre für Dokumente der Zeitgeschichte (1985 bis 1995) und ab 1995 dann einheitlich 50 Jahre für Lichtbilder wobei zugleich über das EU-Recht (Schutzdauerrichtlinie) die meisten Fotos von Lichtbildern zu Lichtbildwerken hochgestuft wurden.

Für die Schutzfrist des konreten Fotos ist immer auch die Übergangsregelung bei den einzelnen Gesetzesänderungen zu berücksichtigen.

Ein nach KUG nicht mehr geschütztes Foto profitiert nicht mehr von dem Schutz der längeren Fristen des 1965 in Kraft getretenen UrhG, aber wenn es am In Kraft Treten des UrhG noch geschützt war, kann es von den längeren Schutzfristen profitieren. Und die Fristen des UrhG für Fotos war 25 Jahre, 50 Jahre nach Herstellung bzw. Erscheinen und 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers und sind auch mehrfach geändert worden. Genaueres ist in den aufgelisteten Urteilen/Aufsätzen nachzulesen.

Häufig werden alte Fotos digitalisiert, bearbeitet, restauriert. Was gilt dann?

Durch die Digitalisierung und die technisch Bearbeitung, die eine Restaurierung der Bilder darstellt, diese also inhaltlich und von der Bildaussage her wohl nicht verändert, entsteht kein eigenes Bearbeiterurheberrecht, § 3 UrhG, da es an einer eigenen schöpferischen Leistung fehlt. Es liegt lediglich eine Vervielfältigung vor, die, wenn das Ausgangswerk noch urheberrechtlich geschützt ist, der Zustimmung des Urhebers bedarf (§ 16 UrhG). Außerdem könnte noch eine nach § 23 UrhG zustimmungsbedürftige Bearbeitung vorliegen.

Bis 1965 galt noch das KUG (online unter fotorecht.de), welches eine kürzere Schutzfrist als heute vorsah und die Regelungen zu den Schutzfristen wurden mit nicht einfachen Übergangsvorschriften zwischenzeitlich mehrfach geändert.

Was für die konkreten Fotos gilt, müssten auch abhängig vom Lebensalter bzw. Todeszeitpunkt des Fotografen und davon ob die Fotos veröffentlicht wurden, einzeln untersucht werden.

http://www.urheberrecht.org/law/normen/urhg/


 

 

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Neue Personalausstellung in der Greikantine der

 

 

Vogtlandwerkstätten

 

Der Greizer Uwe Daßler stellt seine Fotografien vor
 

 

Uwe Daßler (vorn rechts) mit seinen Tierfotos. Beim Rahmen der Bilder hatten auch die Mitglieder des

Fotoclubs (von links) Helga Baumgarten, Harald Holrbeck, Gerd Richter und Ralf Dutschmann viel Spaß.
 

 

„Durch die Fotografie ist man in der Lage, die schönen aber auch die traurigen Augenblicke im Leben festzuhalten. Für mich ist es immer wieder spannend, Menschen und Natur zu fotografieren. Mit meinen Bildern möchte ich nicht nur mir, sondern auch anderen Freude bereiten“, erklärt der 1951 in Daßlitz geborene Hobbyfotograf Uwe Daßler in seiner Vita, die inmitten der Fotos seiner ersten Personalausstellung in der Greikantine der Greizer Vogtlandwerkstätten über den Werdegang des Mitgliedes des Fotoclubs der Park- und Schlossstadt berichtet. „Auf Fotopirsch zu gehen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch entspannend“, erklärt er während des Ausstellungsaufbaus, bei dem er von den Gleichgesinnten des Fotoclubs unterstützt wurde. Das kommt auch in seinen ausgestellten Werken zum Ausdruck, die durchaus künstlerisches Gespür beweisen. Da wären beispielsweise die Motive mit dem gelungenen Porträt des Töpfermeisters Ralf Naundorf, das Abbild eines Erdmännchens oder die beeindruckenden Landschaftsmotive zu nennen. „Die Gäste unserer Einrichtung schauen sich gern die Fotos an, vor allem, wenn wieder neue ausgestellt werden. Es kommen auch Besucher zu uns, weil sie in der OTZ über die Ausstellungen gelesen haben“, sagte die Kantinenmitarbeiterin Petra Kaufmann, die sich über die ständig wechselnden Präsentationen freut. Auch die Reinigungsmitarbeiterin Nicole Schmidt gefallen immer wieder die vielen Motive, insbesondere findet sie die Tierfotografien sehr interessant. Schon immer faszinieren ihn die Motive im Greizer Park. Besonders gern unternimmt er Rundgänge durch die Stadt, um neu entstandenes im Bild festzuhalten. Und das natürlich heute mit einer modernen Digitalkamera.

Zu seinem Hobby kam er bereits als Schüler der zehnten Klasse. Ein Mitschüler, der damals schon viel fotografierte, animierte ihn, selbst einen Fotoapparat, eine Exa 500, in die Hand zu nehmen. Seit dieser Zeit ist er von der Möglichkeit immer wieder davon begeistert,, ausdrucksstarke Fotos zu fertigen. Später legte er sich eine Pentacon six zu und konnte damit Fotos in weitaus höherer Qualität „schießen“. Noch während der Ausbildung zum Chemiefacharbeiter begann er, seine Fotos in seiner eigens als Labor eingerichteten Dunkelkammer selbst zu entwickeln. Die Zeit, als noch analog fotografiert wurde, war für ihn ebenso spannend wie heute. Als Mitglied der Gesellschaft für Fotografie leitete er in den 1980er Jahren den Fotozirkel der Goetheschule.

Im Jahr 2014 hat sich der Greizer dem Fotoclub angeschlossen. „Ich wollte die Fotografie nie professionell betreiben. In Gemeinschaft über Bilder zu sprechen und sich weiterzubilden, das macht richtig Spaß“, erklärte er. Stolz ist er außerdem auf seine beiden Enkel, schließlich hat der neunjährige Collin auch schon mit der wertvollen Kamera des Opas fotografiert.

Ein weiteres Hobby frönt Uwe Daßler mit dem Sammeln von Kameras, die an die gute alte Zeit der Fotografie erinnern.

Die Ausstellung ist acht Wochen lang in der Greikantine in der August-Bebel-Straße zu sehen.

 
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 C. F.

 

Fotografien und urheberrechtliche Schutzfristen

An dieser Stelle seien noch nicht abschließend geordnet und strukturiert einige erste Informationen zum Thema "Urheberrechtliche Schutzfristen an Fotografien" zusammengetragen. Dieses Thema werde ich an diese Stelle im Laufe der Zeit weiter aufarbeiten.

David Seiler
Rechtsanwalt, Mainz, den 14.09.2008

betreut inhaltlich die Webseiten
http://www.fotorecht.de
und ist Mitautor des Beck-Rechtsberater im dtv "Internet-Recht im Unternehmen"

Probleme bei der Schutzfristenberechnung:

Das Photographieschutzgesetz von 1876 sah nur eine Schutzfrist von 5 Jahre für Fotos vor.

Also können Fotos um die Jahrhundertwende schon gemeinfrei geworden sein, bevor 1907 das KUG mit zunächst 10 Jahren Schutzfrist für Fotos in Kraft trat.

1934 wurde die allgemeine Schutzfrist von 30 auf 50 Jahre verlängert.

1940 wurde die besondere Schutzfrist für Fotografien dann auf 25 Jahre verlängert. (Am Rande sei hier erwähnt, dass der griechische Begriff "Photographie" im Nazionalsozialismus durch den deutschen Begriff "Lichtbild" ersetzt wurde.)

Der Leibfotograf von Adolf Hitler, Heinrich Hoffmann hat 1942 vor dem Reichsgericht gegen die Nutzung seiner "Führer"-Fotos als Gemäldevorlage geklagt. RG, Urteil vom 28.04.1942, I 4/42, RGZ 169, 109. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass die nazionalsozialistischen Urheberrechtsgesetzentwürfe, die Fotografien nur noch ein Leistungsschutzrecht zusprechen wollten, nicht verabschiedet wurden, sondern statt dessen die Schutzfrist für Fotografien von 10 auf 25 Jahre mehr als verdoppelt wurde. Heinrich Hoffmann, bei dem Eva Braun in die Lehre ging und dort Hitler kennen gelernt hat, machte u.a. mit seinem Monopol auf Hitler-Porträts eine Millionenumsatz.

Erst 1965 wurden die 70 Jahre p.m.a. (= nach dem Tod des Autors) mit den neuen UrhG eingeführt, aber zugleich auch die Unterscheidung in Lichtbilder und Lichtbildwerke, weil man die 70 Jahre für alle Fotos als zu lang empfand.

Bei Lichtbildern galt dann zunächst 25 Jahre Schutzfrist, später gab es 25 Jahre und 50 Jahre für Dokumente der Zeitgeschichte (1985 bis 1995) und ab 1995 dann einheitlich 50 Jahre für Lichtbilder wobei zugleich über das EU-Recht (Schutzdauerrichtlinie) die meisten Fotos von Lichtbildern zu Lichtbildwerken hochgestuft wurden.

Für die Schutzfrist des konreten Fotos ist immer auch die Übergangsregelung bei den einzelnen Gesetzesänderungen zu berücksichtigen.

Ein nach KUG nicht mehr geschütztes Foto profitiert nicht mehr von dem Schutz der längeren Fristen des 1965 in Kraft getretenen UrhG, aber wenn es am In Kraft Treten des UrhG noch geschützt war, kann es von den längeren Schutzfristen profitieren. Und die Fristen des UrhG für Fotos war 25 Jahre, 50 Jahre nach Herstellung bzw. Erscheinen und 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers und sind auch mehrfach geändert worden. Genaueres ist in den aufgelisteten Urteilen/Aufsätzen nachzulesen.

Häufig werden alte Fotos digitalisiert, bearbeitet, restauriert. Was gilt dann?

Durch die Digitalisierung und die technisch Bearbeitung, die eine Restaurierung der Bilder darstellt, diese also inhaltlich und von der Bildaussage her wohl nicht verändert, entsteht kein eigenes Bearbeiterurheberrecht, § 3 UrhG, da es an einer eigenen schöpferischen Leistung fehlt. Es liegt lediglich eine Vervielfältigung vor, die, wenn das Ausgangswerk noch urheberrechtlich geschützt ist, der Zustimmung des Urhebers bedarf (§ 16 UrhG). Außerdem könnte noch eine nach § 23 UrhG zustimmungsbedürftige Bearbeitung vorliegen.

Bis 1965 galt noch das KUG (online unter fotorecht.de), welches eine kürzere Schutzfrist als heute vorsah und die Regelungen zu den Schutzfristen wurden mit nicht einfachen Übergangsvorschriften zwischenzeitlich mehrfach geändert.

Was für die konkreten Fotos gilt, müssten auch abhängig vom Lebensalter bzw. Todeszeitpunkt des Fotografen und davon ob die Fotos veröffentlicht wurden, einzeln untersucht werden.

http://www.urheberrecht.org/law/normen/urhg/