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555 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür bei

 

 

Akzo Nobel Functional Chemicals

 

 

Während des Werksrundganges wurden den Teilnehmer die verschiedenen Stationen ausführlich vorgestellt

 

Anlässlich des Tages der offenen Tür nahmen am Sonnabend 555 Besucher die Gelegenheit wahr, einen Blick hinter das Werkstor von Akzo Nobel Functional Chemicals in Greiz-Dölau zu werfen.

Während der von verantwortlichen Mitarbeitern geführten einstündigen Rundgänge durch den Chemiebetrieb wurde den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, auch einen Blick in die Produktionshallen, die Forschungsgebäude, dem Technikum oder der Kläranlage  zu werfen.

„Den ersten Rundgang unternahmen wir mit unseren etwa 40 ehemaligen Mitarbeitern. Die haben natürlich sehr genau hingesehen, viele Fragen gestellt und auch so manche Erinnerungen ausgetauscht“, erklärte Werkleiter Andreas Voigt. In diesem modernen Chemieunternehmen produzieren gegenwärtig 121 Mitarbeiter und elf Auszubildende unter anderem flüssige Polysulfid-Polymere, die bei der Herstellung von Isolierglas, in der Bauindustrie und beim Flugzeugbau zum Einsatz kommen. Geschäftsführer Klaus-H. Kuhlage, der bei Akzo Nobel mehrere leitende Funktionen ausübt, machte insbesondere darauf aufmerksam, wie die durch das Jahrhunderthochwasser im Jahr 2013 entstandenen Schäden nicht nur behoben sondern auch mit erheblichen Investitionen Vorsorge getroffen wurde vor solch möglichen Katastrophen. Besonders interessant dürfte der Blick in die Thioplastproduktion gewesen sein. Meister Klaus-Dieter Hartleib informierte über den Produktionsprozess, die Aufgaben der Mitarbeiter in dieser Abteilung und deren Schichtrhythmus.. In der Zentrale berichtete er vor allem über die Sicherheitsvorkehrungen, die von einer Vielzahl von Messeinrichtungen unterstützt werden.

 Die Mitarbeiter Matthias Petzel und Dirk Müller erklärten während ihrer Führung  die Arbeitsweise der Anlage, wie zum Beispiel der Abwasserbehandlung, die 2002 ihren Betrieb aufnahm und dafür sorgt, dass die Einleitewerte eingehalten werden. Einen Halt gab's auch vor der Halle der Acetonate GmbH, wo deren Geschäftsführer Horst Huß über die Produktion berichtete.

Wie in den zurückliegenden Tagen der offenen Tür waren im Betriebsgelände Stände aufgebaut, an denen sich die Besucher über verschiedene Themen, wie zum Beispiel der Lehrausbildung, die dem Werk besonders am Herzen liegt, Ernährungsberatung durch den Kooperationspartners AOK PLUS, der Gewerkschaft, dem Stand zum Thema Zukunftstechnologien des Energienetzwerkes Mitteldeutschland, wo es vor allem um die Elektromobilität ging.  Biostromanbieter enviaM und weiteren Angeboten. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Werksfeuerwehr zuteil, die eine attraktive Ausstellung präsentierte.

„Zum ersten Mal konnte ich ein  Chemieunternehmen näher kennen lernen. Die Führungen waren sehr informativ“, erklärte Maik Schöne, der extra aus Zwickau angereist war.

 

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C. F.