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Vereinsvorstand Mario Walter eröffnete die
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v.l. Mario Walter, Dr. Helmut-Eberhard Paulus und Dietger
Hagner
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Der Freundeskreis Greizer Park lud am Donnerstag den
22.April 2010 um 17:00 Uhr, in das Gewölbe der Touristinformation Greiz,
im Unteren Schloss, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion, ein.
Nachdem die Formalien der Vereinsgründung abgeschlossen sind und erste
Mitglieder aufgenommen wurden, begann nun die inhaltliche Arbeit. Der
Verein sammelt alle Ideen, die sich mit der Erhaltung und der
Weiterentwicklung des Greizer Parkes beschäftigen.
Hierzu waren nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle am Park
interessierten Bürger aufgerufen ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.
Um von kompetenter Stelle zu erfahren, wie die Geschicke des Greizer
Parkes weitergehen, hatte der Freundeskreis Greizer Park, dem Hausherrn
des Parkes, den Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten,
Herrn Dr. Helmut-Eberhard Paulus eingeladen.
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Dr. Paulus - Ausführungen zum
Greizer Park
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Voraussichtlich
bis Herbst noch Parkpflege nach freier Vergabe
„Ich weiß, dass der Pflegezustand des Greizer Parkes nicht
optimal ist. So sieht ein Park aus, dessen Pflege auf freier
Vergabe beruht“, stellt Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der
Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, am Donnerstag im
Bürgergespräch mit dem Freundeskreis Greizer Park fest. Es sei
dringend angeraten, in der Parkpflege wieder zum Regiebetrieb
zurückzukehren, so Paulus, der, sobald die Gelder freigegeben
sind, sechs Stellen für Parkgärtner in Greiz ausschreiben kann.
Bis sie besetzt werden, so ahnt er, könne es leicht Herbst
werden. Solange müsse man noch mit freier Vergabe wirtschaften.
Eine Botschaft, die die Parkfreunde im Gewölbe des Unteren
Schlosses begrüßen. Schon lange machen sie sich Sorgen darüber,
dass der Landschaftspark die ihm angemessene Pflege braucht. Der
Stiftungsdirektor freut sich über das bürgerschaftliche
Engagement für das national bedeutsame Denkmal: Er sieht den
Freundeskreis als Fanklub, sich selbst als Platzwart und die
Bürger der Stadt als diejenigen, die das Spiel im Park
bestreiten. Seine Anregung, darüber nachzudenken, ob auswärtige
Parkbesucher sich mit einem Obolus für das saisonal bespielte
Blumentheater bedanken sollten - über Eintritt für Touristen
also - blieb zunächst undiskutiert im Raum stehen. Das Ziel der
Stiftung, die Gartenplanung von 1872 aufzugreifen und zu
vervollständigen, stieß auf mehr Interesse. Gartenreferent
Dietger Hagner erläuterte, dass nach Abschluss der
Sommerpalais-Sanierung ab 2012 die alte Hofgärtnerei und das
Parkgewächshaus neu belebt werden und die Wiederanlage der
Teppichbeete und des Blumengartens östlich des Palais geplant
sei. Um gut sichtbare Piktogramme zum Verhalten im Park bat
Parkführerin Almut Kaul. Manchmal, wenn sie auf die Verbote
hinweise, erhalte sie Antworten, für die man schon ein dickes
Fell haben müsse. Mit Arbeitsbeginn der neuen Stammmannschaft,
die in der Hofgärtnerei ihren Sitz haben werde, dürfte sich da
einiges zum Besseren wenden, vermutet ein Parkfreund.
Kutschfahrten für Hochzeiter werde es wegen der empfindlichen
Oberflächen der Parkwege nicht mehr geben, begründete Hagner auf
Ulrich Zschegners Nachfrage. Deshalb sei ja auch das Radfahren
hier nicht erlaubt. Der Vorsitzende des Neuen Reußischen
Sängerkreises insistierte weiter: Obwohl man mit dem
eintrittsfreien Morgensingen 36 Jahre keinen Schaden verursacht
habe, soll man jetzt Gebühren zahlen. Hier hätte er mehr
Entgegenkommen erwartet. 2010 werde man das Morgensingen
trotzdem anbieten, aber leisten könne sich der Verein das nicht
lange. Paulus vermutete die Ursache der Gebührenpflicht darin,
dass die Zuschauerbänke im Pleasure Ground stehen und erhöhter
Pflegeaufwand entstehe.
Quelle: OTZ-Greiz
Die Greizer waren auf die
Ausführungen gespannt
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