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Freundeskreis des Greizer Parkes will
historisches Wissen um Park erweitern
Der Freundeskreis Greizer Park ist auf Mithilfe der
Greizer angewiesen. Denn bedauerlicher Weise gibt es aus der Frühzeit
des Parkes kaum Bilder, Zeichnungen, Aquarelle oder Ähnliches.
Der Vorstand des Freundeskreises bittet alle Greizer
und Parkfreunde, in ihren privaten Sammlungen nach solchen Bildern zu
fahnden. Auf diese Weise soll das historische Wissen um den Park
erweitert werden. Der Freundeskreis plant, von den Bildern Kopien
anzufertigen und die Originale dem Eigentümer zurück zu geben.
In der vergangenen Woche traf sich der Vorstand zu
seiner turnusmäßigen Sitzung. Dieses Treffen fand im Greizer Park
statt. Die Mitglieder des Vorstandes wollten sich einen
Überblick über die Entstehung des Parkes sowie über aktuelle Probleme
verschaffen. Mit dabei waren Pia Büttner, Schlossverwalterin im
Sommerpalais, sowie Helmut Wiegel, beauftragter Landschaftsarchitekt für
den Greizer Park. Wiegel stellte die einzelnen Entwicklungsschritte vom
Barockgarten bis zum heutigen Landschaftspark anhand von Plänen und
Skizzen dar. Vom Sommerpalais über das Pinetum (Sammlung exotischer
Gehölze) bis zum Ufer des Parksees sowie zum neu gestalteten Parkeingang
führte der Weg.
Aber auch die derzeitige Pflegesituation wurde
besprochen. Man war sich einig, dass die Pflege nicht ausreicht und die
angekündigten eigenen „Parkgärtner" schnellstens zum Einsatz kommen
müssen. Leider wird das erst im zweiten Halbjahr soweit sein.
Weiterhin nahm das Thema Ordnung und Sicherheit einen
breiten Raum bei der Begehung ein. Selbst während der Parkführung
stießen Unbekannte Absperrungen um und beseitigten Warnschilder. Hier
waren sich alle einig, dass auch das Engagement der Bürger gefragt ist,
denn wer lässt sich, ohne einzugreifen, seine gute Stube zerstören.
Text: Mario Walther,
Foto: Hans Georg Proeckl
Mit dem Verein kann per E-Mail
parkfreunde-greiz@web.de oder per Post über das Postfach PF 1161,
07961 Greiz Kontakt aufgenommen werden.
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